Nichts trennt uns

Ich kehre zurückDSC_0111

an die Orte,

wo wir uns begegnet sind,

und du bist wieder da.

 

Ich gehe die Wege,

die du gegangen bist,

du gehst wieder mit mir.

 

Ich freue mich an dem,

was dich weiterhin erfreut hätte,

ich sehe dich mit lächeln.

 

Ich gehe den Spuren nach,

die du hinterlassen hast,

und begegne dir immer wieder.

 

Nichts kann uns trennen,

wenn uns so viel verbindet.

 

(Klaus Huber)

 

Gedicht geteilt von Henner

Ein paar Gedanken…

„Wenn ich renne, dann hat die Trauer keinen Platz. Ich renne und renne durchs Leben und vergesse dabei fast zu atmen. Weiter und mehr. Funktionieren und erledigen. Wohin renne ich eigentlich? Wann bin ich angekommen? Dann, auf einmal ein kleiner Moment der Ruhe. Ich atme tief ein und aus. Plötzlich hat da wieder das Gedenken an dich Platz. Heftig und tief wird mir klar: du bist nicht mehr da. Und das tut weh. Meine Augen brennen, mein Herz zieht sich zusammen und meinen sonst so rennenden Beinen fehlt auf einmal die Kraft. Ich blicke in den Nachthimmel, nehme auf einmal all die wundervollen Sterne wahr. Sie sind einfach da und leuchten. Voller Schönheit, Ruhe und Weisheit. Ich sehe hinein in diesen Sternenhimmel und denke an dich. Schicke dir einen Gruß voller Wärme und Liebe. Atme und bin da. Da zuckt eine Sternschnuppe über den Himmel. Du grüßt zurück…“

Gedanken geteilt von Emilia

Wegbegleitung

Wir können die Ängste des anderen nicht tragen,

ihn nicht von seinem Schmerz befreien,

die Last der Vergangenheit nicht nehmen,

die Trauer aus dem Herzen nicht verbannen,

vor Einsamkeit nicht bewahren.

Doch wir können einander die Hand reichen,

damit Angst und Schmerz und Belastung uns nicht überwältigen und erdrücken.

Wir können uns mit der Aufmerksamkeit und Achtung begegnen,

dass nichts zu schwer ist,

als dass wir es nicht voreinander zeigen dürfen.

…so können wir – einer dem anderen – Wegbegleiter sein…

 

(Autor unbekannt)

 

 

Gedicht geteilt von Emilia