Selbstfürsorge – Impulse nach dem Workshop mit Mona am 15. Februar 2020

Ein Tag voller Gedanken, Inspirationen und Impulse.

Selbstfürsorge.

Auch in Zeiten der Trauer.

Sorgen für das Selbst.

Mir das Leben mit mir, in mir,

Mir das Leben als Ich leichter machen.

In fünf Schritten.

 

Erstens. Mein Körper – Meine Wohnung.

Umsorgt Tag für Tag

Gute Ernährung

Ausreichend Bewegung,

Schlaf und anderes Wohl.

 

Zweitens. Meine Emotionen – Die Farben meiner Lebendigkeit.

Bewusst ausleben

Balance zwischen hineinfallen und verdrängen

Dankbarkeit in all ihren Facetten

Und immer wieder der Trauer einen Ausdruck geben.

 

Drittens. Mein Verstand – mein Navigator durch diese Zeit.

Meditation und Achtsamkeit

Ihm eine Richtung geben, in geregelten Bahnen

zu meinen Diensten

die Welt zu ordnen.

 

Viertens. Meine sozialen Kontakte – die Spiegel meines Inneren.

Freunde treffen, dann, wenn es mir gut tut

Achtsamer Austausch

Gegenseitig bereichern

und der Trauer eine Stimme geben.

 

Fünftens. Meine Spiritualität – mein Kompass in die andere Welt.

Den Himmel in meine menschlichen Erfahrung integrieren.

Zugang zu der anderen Welt, in der Verstorbene wohnen.

Stille. Atmen. Leise werden.

Verbindung schaffen.

 

Selbstfürsorge.

Sorgen für mein Selbst.

Zu mir kommen.

Mich wichtig nehmen

und JA zu mir sagen.

Mit allem was ich bin.

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Gedanken geteilt von Maria

Eine Herzensangelegenheit

Du bist verzweifelt, lustlos im Alltag oder wünschst dir ein angstfreies Leben?

Dann probiere es doch mal mit einem Coaching, es kann dir auch bei deiner Trauer helfen wieder sorgenfrei und mit anderen Lichtblicken ins Leben und in den Alltag zu kommen.

Ich selber habe es ausprobiert, mal einen anderen Weg zu gehen zur Trauerverarbeitung und kann mit voller Überzeugung sagen: JA! JA zu anderen Sichtweisen im Thema Trauer und JA trotz schmerzvoller Trauer das Leben wieder in die Hand zu nehmen, den Mut zu bekommen, diese zu überwinden oder Lebensfragen mit Klarheit zu bewältigen!

Eine Herzensangelegenheit von mir: Einfach mal tun und nicht immer soviel darüber nachdenken! Denn – All is in you !

Informiere dich oder vereinbare ein Telefongespräch unter www.anjabrenner.com

 

Entdeckung geteilt von Vanessa

Konfetti

„Du musstest früher gehen, aber was berührt, das bleibt.“ (Konfetti, Enno Bunger)

Musik bringt viele Erinnerungen hervor. Erinnerungen an schöne und traurige Momente. Erinnerungen an Menschen, die wir einmal sehr geliebt haben und viel zu früh haben gehen lassen müssen. Manchmal ist Musik kaum auszuhalten, manchmal geht es ohne kaum. Und manchmal bringt sie auch ganz viel Hoffnung und Zuversicht.

Hier geht es zu dem Lied Konfetti von Enno Bunger.

 

Entdeckung geteilt von Carola

Gemütliches Beisammensein im Advent

Hier haben wir für euch ein paar Impressionen von unserer kleinen Trauer Leben Freiburg – Weihnachtsfeier:

Neben Punsch und Plätzchen haben wir Kerzen verziert, einfach Spaß gehabt und das ein oder andere Lied zusammen gesungen… So konnte jede*r von uns mit einem schönen Licht nach Hause gehen, vielleicht genährt durch gute Gespräche und bereichert durch neue Freundschaften – und einem Wichtelgeschenk aus wohltuenden Worten.

Wir wünschen euch viel Kraft, Licht und liebevolle Begegnungen für die manchmal so schwer-wiegende Zeit rund um den Jahreswechsel!

Euer Team von Trauer Leben Freiburg

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Stille.

GEHEN WIR

LANGSAM

DER STILLEN ZEIT

ENTGEGEN.

 

Was nährt Dich?

Was brauchst Du?

Was gibt Dir (Lebens)Mut?

 

Gedanken geteilt von Emilia

Eine Frage des Loslassens…?

Immer wieder beschäftigt uns Trauernde die Frage des „Loslassens“. Von außen wird uns nahegelegt, dass es nun an der Zeit sei, den Verstorbenen loszulassen; in uns fragen wir uns, ob wir nicht loslassen müssten, um Platz für Neues schaffen zu können… Aber loslassen im Sinne von „endgültig gehen lassen“ möchten wir unsere geliebten Verstorbenen auf keinen Fall! Ich habe zu diesem Thema ein sehr schönes Gedicht von Angelika Daiker gefunden, das mich sehr angesprochen und berührt hat:

Was ich einmal gelebt habe,

ich möchte es

nicht bedauern,

nicht loslassen,

nicht überwinden,

nicht verdrängen,

nicht vergessen,

ich möchte es

bewahren

in mir,

in Dir.

(Angelika Daiker)

 

Wie sieht das „Bewahren“ für Dich aus?

 

Gedanken geteilt von Emilia

Mama

Mama, vor sechs Jahren bist du gestorben. Heute ist dein sechster Todestag. Sechs Jahre ohne dich sind eine lange Zeit. Meine Erinnerungen scheinen zu verblassen, oder es fällt mir schwerer, sie zum Leben zu bringen – dich für einen Moment wiederzubeleben. Das ist schmerzhaft, dein Verlust schmerzt auch nach so langer Zeit immer noch.

Es ist viel passiert in den sechs Jahren. Dein sechster Todestag ist gleichzeitig mein erster als Mutter. Ja, du bist Oma geworden und der Gedanke daran, wie sehr du dich über deine Enkelin gefreut hättest, bringt mir Tränen in die Augen. Kostbare Tränen, die mit der Zeit mehr und mehr versiegt sind, Tränen über die ich mich jetzt freuen kann. Sie zeigen mir, dass meine Liebe zu dir auch diese lange Zeit überstanden hat – diese ist kein Stück verblasst, wie so manche Erinnerung.

Mir wurde von einer Freundin gesagt, dass sich der Blickwinkel ändert, wenn man selbst Kinder bekommst. Man blickt in die Zukunft und weniger in die Vergangenheit. Ich würde das so nicht ganz unterschreiben. Ich blicke weiterhin in die Vergangenheit zurück auf unsere Zeit miteinander. Aber zu dem weinenden Auge, ist nun ein lachendes hinzugekommen. Ich freue mich über den Schatz, den du mir vermacht hast. Nur durch dich und deine Liebe, weiß ich, wie ich eine gute Mutter sein kann. Ich habe schließlich von der besten gelernt. Seit meine kleine Maus da ist, hat sich vieles auch in meiner Trauer um dich verändert. Viele aufwühlende schmerzende Gefühle sind Dankbarkeit gewichen. Dankbarkeit für deine Freundschaft, deine Werte, deine Liebe… einfach dafür, dass ich DICH zur Mutter haben durfte .

Die Wirkung, die ein Mensch auf andere ausübt – oft ohne bewusstes Denken oder Wissen -, überträgt sich, wie konzentrische Wellenbewegungen auf dem Wasser – fortwandernde, sich durchdringende und überlagernder Einflusskreise, die sich über Jahre, auch über Generationen auswirken können. (Irvin Yalom)

 Mama, du bist durch deinen Tod nicht ausgelöscht, denn du lebst in der Liebe, die ich für meine Tochter empfinde weiter. Und so wird deine Liebe hoffentlich über Generationen hinweg durch den Welleneffekt weitergetragen, auch dann noch, wenn sich keiner mehr an uns erinnert.

 

Text geteilt von Ricarda